Hallo, ich bin Christina.
Ich hab in meinem Leben viel genau so gemacht, wie ich es wollte: viel gearbeitet, mich viel weiterentwickelt. Ich bin Halbmarathon gelaufen, habe einen tollen Mann kennengelernen. Ich wollte heiraten und ein Kind bekommen bevor ich 30 bin. Geheiratet haben wir dann mit 30, und das erste Kind kam mit 31. Ziemlich nah dran an perfekt.
Bis das Leben mit dem gewünschten, perfekten Kind dann doch nicht so perfekt war. Die Geburt war holprig, die ersten Wochen geprägt davon, dass unsere Tochter nicht so gesund war, wie erwartet. Keine großen Probleme, aber eine Behandlung unter Vollnarkose, die mich grundlegend erschüttert hat.
Statt romantischem Wochenbett und nichts-als-Liebe war ich im Krankenhaus unfreiwillig vom eigenen Kind getrennt, Vollnarkose beim wenige Tage alten Säugling, kein Besuch im Krankenhaus und keine Zeit, die Geburt zu verarbeiten, bei der ich mich so allein gelassen gefühlt habe.
Drei Monate später der Umzug von Düsseldorf nach München. Statt endlich-ankommen war ich alleine in einem zu großen Haus mit einem Kind das sich alle 30 Minuten aus dem Schlaf geschrien hat.
Keine Ahnung, woher wir den Mut hatten, ein zweites Kind zu bekommen. Der Mut war auf jeden Fall weg, als die Frauenärztin im Ultraschall zwei Fruchthöhlen gezeigt hat.
„Wow, Zwillinge – das ist bestimmt viel Arbeit." Ja, klar. Gleichzeitig fand ich das erste Jahr mit unserem Ein-Kind-ist-kein-Kind-Kind viel, viel fordernder. Ein Kind, kein Netzwerk, wenig Hilfe, ein großer Umzug – aber naja, ein Kind, das ist ja wohl zu schaffen.
Mit den Zwillingen ist das komplett anders. Plötzlich ist Hilfe selbstverständlich. Weil zwei Babys eben sichtbar fordern – ein Baby nicht. Das Kind ist bestens umsorgt – keine Frage. Und was ist mit den Eltern?
In der Schwangerschaft fiebern alle mit, die Geburt wird gefeiert, und dann? Dann dreht es sich ums Kind. U-Untersuchungen, Krabbelgruppen, Spieletreffs, Nachfragen und Geschenke. Was mit den Eltern passiert – die Veränderung, Erschöpfung, Wut, die Zweifel, die Beziehung – das ist ein Nebenschauplatz. Für Jahre.
Für Eltern kommt nicht einfach nur ein Kind dazu. Gerade für das Elternteil, das zu Hause bleibt, verändert sich eigentlich jeder Aspekt des Lebens: Geburt und Stillen verändern den Körper, das soziale Umfeld verändert sich. Statt Kaffee oder Wein mit Freunden gibt es (wenns gut läuft!) Spaziergänge mit dem Kinderwagen und unterbrochene Sprachnachrichten. Die meisten Coping-Strategien greifen nicht mehr. Ausgleich? Früher bin ich zum Sport gegangen, laufen gewesen, habe bei einer halben Flasche Rotwein geschimpft und debattiert und abgewogen, und am Ende eine Lösung gefunden. Und jetzt: gehe ich ganz gerne mal um 20.30 Uhr ins Bett.
Jeder Tag in den ersten Jahren eine krasse Anpassungsleistung. Wenn die Beziehung leidet, die Müdigkeit so tief sitzt dass man selbst nicht mehr weiß wo sie anfängt, wenn die Ungerechtigkeit brennt und die Zweifel lauter werden – dann machen das die meisten mit sich selbst aus.
Deswegen bin ich Familiencoach und -beraterin. Das muss nicht so sein. Und du musst es nicht alleine schaffen. Dabei möchte ich dich unterstützen.
Ich arbeite systemisch – weil Familien Systeme sind.
Was in einer Familie passiert, passiert nicht zufällig. Es hat Muster, Dynamiken, Geschichte. Die Erschöpfung hat einen Kontext. Die Wut auch. Und die Lösung liegt selten da, wo das Problem sichtbar ist.
Systemisch bedeutet für mich: ich schaue nicht auf eine einzelne Person oder ein einzelnes Problem – sondern auf das Ganze. Auf die Rollen die ihr spielt, die Erwartungen die ihr mit euch tragt, die Dynamiken die sich eingeschlichen haben ohne dass ihr es gemerkt habt. Und auf das, was ihr eigentlich wollt.
Ich stelle Fragen. Manchmal unbequeme. Ich sage was ich wahrnehme – direkt, aber ohne Bewertung. Und ich glaube fest daran: ihr habt die Antworten bereits in euch. Manchmal braucht es nur jemanden der den richtigen Raum dafür schafft.
Menschen kommen zu mir, wenn:
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der Alltag sich anfühlt wie Funktionieren ohne Pause – und sie nicht mehr wissen, wie das aufhören soll
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die Beziehung unter Druck geraten ist – und sie wieder aktiv gestalten wollen, was zwischen ihnen passiert
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sie merken, dass sie sich selbst verloren haben – und nicht wissen wie sie sich zurückfinden
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die Rollenverteilung dem eigenen Wertesystem widerspricht – und trotzdem so bleibt
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die Erschöpfung, die Wut oder das schlechte Gewissen lauter sind als alles andere
Egal womit du kommst – wir schauen gemeinsam, was sich ändern lässt und was sich anders anfühlen kann. Beides ist möglich. Du entscheidest.
Was ich mitbringe
Ich bin Mutter von drei Kindern. Ich weiß, wie es sich anfühlt wenn der Alltag einen überrollt.
Ich habe meinen MBA während der Elternzeit gemacht und parallel zum ersten Lebensjahr unserer Tochter abgeschlossen. Schwanger angefangen, und mit Kind auf dem Arm fertiggemacht. Ich weiß also nicht nur theoretisch, was Eltern leisten.
Ich bin Systemische Coach in Ausbildung und NLP Practictioner - ich arbeite mit Methode, nicht mit Bauchgefühl.
Über 10 Jahre strategische Arbeit - ich denke strukturiert, lösungsorientiert und ohne Schubladen und Schuldzuweisung. Das bringe ich in jedes Coaching mit.